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Feuer in den Alpen

MW Deutschland beteiligt sich an den jährlich lodernden, alpenweiten Gipfelfeuern

Jedes zweite Augustwochenende brennen zwischen Wien und Nizza  viele Mahnfeuer auf Graten, Berggipfeln und Passhöhenbrennen. Alljährlich  protestieren die AlpenbewohnerInnen damit gegen die fortschreitende Zerstörung ihres Lebensraumes.
Die Höhenfeuer sind ein Aufruf zu Engagement, Weitblick und Zusammenarbeit, Zeichen des Widerstandes und der Hoffnung, im Alpenraum (über Berge, Kultur- und Sprachgrenzen hinweg) ein solidarisches Leben zu gestalten: Der Alpenbogen soll als eigenständiger Kultur- und Lebensraum erhalten bleiben.

Schon vor Jahrhunderten wurden in den Alpen in Zeiten der Bedrohung Mahnfeuer angezündet. Diese Tradition wurde 1986 im Kanton Graubünden wieder aufgenommen. Im Herbst 1991 schlossen sich dann verschiedene Organisationen zum Verein "Feuer in den Alpen" zusammen, und mittlerweile hat sich die Idee über den gesamten Alpenbogen verbreitet, mit weit mehr als tausend Mahnfeuern im letzten Jahr. Getragen wird die neu gewachsene Tradition vor allem von den betroffenen AlpenbewohnerInnen, aber auch von Umweltorganisationen und Solidaritätsbewegungen. 

Mountain Wilderness Deutschland entzündete  seine Gipfelfeuer bisher auf der Benediktenwand (2000) und auf dem Jochberg (2002). Im Jahr 2003 veranstalteten wir anläßlich des internationalen Jahr des Wassers eine Feuer-und-Wasser Performance an der Reintalangerhütte.

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