Die internationale und deutsche Alpenpolitik ist höchst widersprüchlich: Einerseits wird der Schutz
der Natur sowohl bei manchen Politikern als auch bei weiten Teilen der Bevölkerung als vorrangiges Anliegen betrachtet und ist im Alpenplan und in der Alpenkonvention
institutionalisiert. Andererseits ist unberührte Gebirgswelt weiter von neuen Erschließungen bedroht, die z.B. durch das Dritte Modernisierungsgesetz der Bayerischen Staatsregierung (von
2025) erleichtert werden. Oft siegt ökonomisches Kalkül über verantwortliches Handeln. Stählerne Aussichtsplattformen, lärmende Seilrutschen, riesige Beschneiungsanlagen und zahllose neue
Klettersteige zerstören zunehmend den ursprünglichen, wilden Charakter der Bergwelt. Die Natur wird inszeniert statt authentisch erlebt.
Mit unserer Arbeit setzen wir uns für den Erhalt der natürlichen Vielfalt alpiner Landschaften ein.
Unsere Projekte und Aktionen werden von internationalen Spitzenalpinisten wie Alexander Huber oder Stefan Glowacz unterstützt. Leidenschaftlicher Alpinismus bedeutet für uns alle stets auch, Respekt vor den Bergen zu vermitteln.
Bitte unterstütze auch du Mountain Wilderness auf deine Weise.
Spreche deine Freunde, Bekannten und Tourenbegleiter darauf an, Mitglied zu werden. Komme zu
unserem Stammtisch.
Oder schicke uns eine Mail, wenn du an Aktionen teilnehmen willst. Gemeinsam können wir
viel für die Bergwelt erreichen!